Die nächste Ära des Mobile Marketings

29. April, 2021

Apple aktiviert seine App Tracking Transparency

Mit dem seit dieser Woche endgültigen Inkrafttreten von Apples ATT Feature (App Tracking Transparency) und dem damit verbundenem faktischen Wegfall der IDFA (Identifier for Advertisers) für Marketer werden die Karten am digitalen Werbemarkt nun neu gemischt.

Die Verwendung von nutzerbezogenen Daten ist künftig mit dem User direkt zu klären und erfolgt nur durch vorherigen Opt-In. Die Menge an personenbezogenen Daten und damit an personalisierten Werbemaßnahmen wird sich in der Post-IDFA Ära demnach zwangsweise reduzieren. Zukünftig bilden daher externe kontextualisierte Daten und Echtzeitanalysen den Schlüssel zum Erfolg, wenn man User nicht mehr anhand eindeutiger IDs tracken kann. Mit der passenden Technologie kann dies ein wesentlicher Baustein dafür sein, Nutzer in ihrer Umgebung besser zu verstehen und gezielt anzusprechen.

Wir bei madvertise glauben an eine nutzerfreundliche Zukunft der Werbung. Unser Ansatz für eine weiterhin präzise und zugleich datenschutzkonforme Zielgruppenansprache ist es, anstelle von IDs und Login-Daten auf eine Kombination aus Nutzungskontext, Semantik, Umgebung und Echtzeit als Grundlagen zu setzen.

So können beispielsweise Metadaten oder verschiedenste Parameter wie der geografische Standort des Users und Wetterdaten als Basis für die Kontextualisierung genutzt werden. Vielversprechend ist zudem die Nutzung von Event- und Audiodaten. So lässt sich dank unserer neuen patentierten Technologie SYNC auf Basis der Automated Content Recognition (ACR), kombiniert mit Metadaten des Users ein Bild der Gewohnheiten und Affinitäten des Kunden zusammensetzen, das für die Echtzeitanalyse und Umgebungsinformationen relevant ist: Audio-Signale können zu relevanten Informationsträgern für die jeweiligen Momente und für die Affinität der einzelnen Nutzer mobiler Geräte werden. TV-Spots beispielsweise können so vom Mobile Device erkannt und zu einem Sequenzschlüssel extrahiert werden – dieser triggert im Anschluss Search-, Video- oder Display-Kampagnen und spielt sie dem User mobil aus. Personalisierte Werbung – aber ohne persönliche Daten. Dafür auf Basis von Sound- und Audiodaten zur Nachverfolgung und Attribution – und das vollkommen DSGVO-konform.  

Zwar werden Content, Consent, Kontext und Affinität die derzeitigen Targeting-Strategien nicht gänzlich ersetzen können, doch Fakt ist: Die Zukunft des Mobile Advertisings wird nicht auf alternativen Advertising IDs basieren. Viel spannender ist es, Inhalte aus der Umgebung des Users als Basis für die Kontextualisierung zu nutzen. Auch im Interesse der User.

Warum ihr auch weiterhin auf uns bauen könnt: 

  • nur etwa 10% Inventar der Kategorie „iOS In-App“
  • großes mobile-Web und Android Inventar
  • semantisches und kontextuelles Targeting zur Gewährleistung höchster Targeting-Güte auf iOS
  • enger Austausch mit führenden Tracking-Anbietern zur Identifikation einer alternativen Performance-Tracking-Logik

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